PRESSESTIMMEN

„...Einmal mehr zeichnete sich Gerdes, im klassischromantischen wie im zeitgenössischen Repertoire gleichermaßen bewandert – so kann in seinen Recitals durchaus Bach auf Stockhausen treffen – durch Vielseitigkeit und Experimentierfreude aus. So ließ er, der auch gerne mit spartenübergreifenden und multimedialen Projekten hervortritt, auch innerhalb des „normalen“ Konzertformats mit intelligenten und klangsensiblen Darbietungen den Reichtum, die Fantasie aktuellen Musikschaffens erleben."
Isabel Herzfeld, NMZ September 2020

„Ein Schwarzweißfoto seines Lieblingskomponisten Johannes Brahms begleitet ihn schon seit Kindertagen. Am Boden liegt ein Sammelsurium von Noten, zwischen Partituren klassischer und zeitgenössischer Musik ein Stück von Miles Davis und eine Eigenkomposition. Der international gefragte Solo-Künstler lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Auf großen Konzertbühnen wie der Berliner Philharmonie interpretiert er klassische Werke, mit seinem Trio „Saal der verlorenen Schritte" experimentellen Jazz. Auch im Programm: ein innovatives Musiktheaterprojekt. Der in Schleswig-Holstein geborene Musiker, der mit sechs Jahren mit dem Klavierspiel begann und mit führenden zeitgenössischen Komponisten wie Karlheinz Stockhausen oder Helmut Lachenmann arbeitete, empfindet es als Privileg, in unterschiedlichen musikalischen Welten unterwegs zu sein. Mit dem Berliner Elektronikkünstler und Technoproduzenten Dr. Nojoke experimentiert er genreübergreifend. Im eigenen Programm „Songs and Improvisations" erklingen atmosphärische, minimalistische Töne. In seiner knappen Freizeit malt er. Nach dem Abitur hatte er seine Mappe für die Kunstakademie vorbereitet, sich dann aber für die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Hannover entschieden. Immerhin wird er das Cover seiner nächsten CD mit dem Titel „rand" mit eigenen Zeichnungen illustrieren."
Daniela Noack, Portrait in `Mein Büro`, Mai 2020, magazin-forum.de

rand - II EP
„Rabbit : On l’attendait au tournant depuis 2019 et les premiers extraits égrenés sur Soundcloud, le duo allemand composé du pianiste Jan Gerdes et du musicien électronique Frank Bogdanowitz aka Dr.Nojoke aura finalement sorti deux beaux EPs pour le prix d’un cette année (au sens littéral, puisque le second est proposé à prix libre sur le Bandcamp du projet), d’abord celui-là, entre ambient et abstraction glitchée, puis sa suite qui nous occupe ici et qui gagne encore en ampleur et en singularité, d’un Lucid sombre et entêtant dont le semblant de "beat" est construit à partir d’un défaut numérique, jusqu’au sépulcral et dissonant San Gimignano que le piano maintient en équilibre juste au bord de l’abîme. Quant à Smouldering, avec son jazz électronique zébré de radiations magnétiques et de clicks & cuts aux allures de battements de coeur, il incarne à la perfection le génie de rand, sorte de cousin tourmenté, voire hanté, de la paire Sakamoto/Alva Noto"
indierockmag.com, November 2020

Rand - I EP
„Rabbit : On espérait depuis un an déjà la sortie de ce premier EP du duo piano/électronique d’outre-Rhin. Aux machines, beats glitchy et autres fréquences entêtantes, l’excellent Dr.Nojoke, au piano tantôt jazz (tragically hip), post-classique (voodoo river) ou carrément ambient et minimal (disabled seconds), un certain Jan Gerdes, flirtant au diapason de son compatriote avec une transe intrigante. Hypnotique, solennel et abstrait, d’une tonalité plutôt sombre à l’exception d’un ultime morceau plus "léger" mais tout sauf dénué de sensibilité, le résultat de cette collaboration n’est pas sans rappeler les pas-de-deux expérimentaux d’Alva Noto et Ryuichi Sakamoto chez Raster-Noton, c’est dire si l’on vibre à l’écoute de ce I que l’on espère annonciateur de bien des aventures soniques"
indierockmag.com, July 2020

„...Als musikalischen Höhepunkt im Rahmen der Reihe `Musik Beflügelt` präsentierte der Berliner Pianist Jan Gerdes ein ebenso bemerkenswertes wie anspruchsvolles Programm
mit barocken und romantischen Werken jenseits des Mainstreams ... mit Joh. Seb. Bachs Partita Nr. VI e- moll BWV 830 zog der gebürtige Schleswiger sein interessiertes Publikum
mit magisch und sinnlich bearbeiteten Tasten in den Bann..."
Schleswiger Nachrichten vom 25.9.2017

„…Eingeladen hatte man den Berliner Tastenvirtuosen Jan Gerdes, der die Werke sechs unterschiedlicher Komponisten, von der Postmoderne bis zur Gegenwart, präsentierte.“
Festivals des Forums Zeitgenössischer Musik im Werk 2 eröffnet, Leipziger Volkszeitung, 10.02.2016.

„Der Pianist Jan Gerdes gehört zu den interessantesten und vielseitigsten Musikern seiner Generation.“
Augsburger-Allgemeine, 4.11.2014.

„Blickt man in dessen pianistisches Portfolio, erkennt man einen ausgewiesenen Spezialisten für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.“
Interdisziplinärer Solist, Zeitschrift Kreuzer-Leipzig 3/2013.

„Gerdes, ein ausgewiesener Spezialist für neue Musik, eröffnete mit Alexander Skrjabins 2 Morceaux op. 57 aus dem Jahr 1908, in der musikalisch ungemein spannenden Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts - wie Denhoff bemerkte -, als das Dur/Moll-System aufbrach und sich die Tonalität erweiterte. (...)‚ The Snow has no voice' (1986) brachte Gerdes ebenso intensiv zu Gehör wie abschließend Skrjabins virtuos anspruchsvolle Sonate Nr. 4 Fis-Dur.“
Konzert im Dialograum Kreuzung an Sankt Helena von Thomas Kirchhoff, General Anzeiger Bonn, 03.04.2014.

„Ja, dieses Konzertprojekt von Seiltgen und Gerdes, ist eine Zeitmaschine, die magisch nah heranholt. Begeisterter Applaus im Konzertverein.“
Ein Stück Zeitgeschichte von Jörg Hanstein, DONAUKURIER, 6.11.2014

„Jan Gerdes ging allerdings noch einen für die Fortschreibung der Ausbildung an Musikhochschulen wichtigen Schritt weiter.“
Ehemaligen geben hochgradiges Ehrenkonzert für Prof. Renate Kretschmar-Fischer, Neue Westfälische Lippische Landes-Zeitung, Dienstag 02.06.2015.

Westfälische Nachrichten: ... Constrasts: the old appears in a new light. Jan Gerdes fascinated his listeners ... with his highly concentrated playing. The amazed audience even held its breath during Ligeti’s étude Automne a Varsovie ... (May 2010)

Rheinische Post: ... the pieces by Rachmaninoff required a good technique and a quick perceptive faculty. Piano Piece 7 by the Rhineland composer Stockhausen opened up modern sound worlds. Gerdes played with great passion ...

Westfälische Allgemeine: ... pianist Jan Gerdes with Bach’s Goldberg Variations and Stockhausen ... Gerdes mastered the double-manual pitfalls with admirable artistic skill ... precise, accurate and crystal clear in his placement of the notes, faultless and transparent in his pursuance of the linear structures ... And built into this trilogy were two piano pieces by the contemporary composer Stockhausen ...